»Die Bücherdiebin« – Markus Zusak

Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter, die ständig krank war. Ihren Bruder Werner – auf der Fahrt nach Molching zu ihren Pflegeeltern. Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes. Und sie stiehlt ihr erstes Buch – ein kleiner, aber folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste.
Dann stiehlt sie weitere Bücher. Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa Hubermann. Das von Max.
Und das des Todes.
Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Gott, ich liebe dieses Buch. Es ist nicht nur die ergreifende Geschichte, die einen fesselt, es ist die wunderbare Art, mit der der Autor die Dinge umschreibst, die einen wirklich zum weinen bringt. Man fängt an jede einzelne Person in diesem Buch zu lieben. Liesel, Rudi, die Pflegeelter und Max. Am meisten hat Liesel ihren Pflegevater geliebt und das wird einem nahe gebracht.
Zusak beeindruckt durche in wahres Farbenspiel an Worten, gegen das die alltägliche Welt vot dem Fenster erschreckend grau aussieht.
Nicht ohne Grund mein Lieblingsbuch.

(26. Juli 2010)

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