»Belladonna« – Karin Slaughter

Sara Linton, Kinderärztin und Gerichtspathologin, findet Sybil Adams verblutend auf der Toilette eines Restaurants. Zwei tiefe Schnitte in ihrem Bauch bilden ein tödliches Kreuz. Dass Sybil blind und damit so gut wie wehrlos war, macht den brutalen Mord noch entsetzlicher. Das Motiv für die Tat ist völlig unklar. Als nur ein paar Tage später eine weitere junge frau gekreuzigt aufgefunden wird, begreift Sara, dass in der bisher so friedlichen Stadt ein sadistischer Serienmörder lauert …

Hätte ich gewusst, um was es WIRKLICH geht, hätte ich es nich gekauft. Der Antagonist ist nicht einfach nur ein psychopathischer Mörder sondern auch ein Vergewaltiger. Und er ist sehr kreativ, allerdings auf eine ziemlich unlustige Weise.
Das Buch ist Dreckmist. Mäßige Spannung, haufenweise Gelaber, ich hab ewig gebraucht es zu lesen, weil es micht einfach nicht gefesselt hat. Und überhaupt, ständig zu lesen, dass jeder weibliche Charakter unter vierzig, der in diesem Buch auftaucht entweder mal vergewaltigt wurde oder es noch wird ist ziemlich ermüdent.
Natürlich ist die Protagonistin sehr involviert und natürlich hat der Mörder eine spezielle Bindung zu ihr.
Es ist dumm.
Warum ist die Gesellschaft mittlerweile eigentlich derart abgestumpft, dass ein „gewöhnlicher“ Mord nicht mehr ausreicht, um jemanden zu schockieren? Warum muss es immer Vergewaltigung sein? Ich hab schon ein Buch nach der Hälfte in die Tonne getreten, weil ein Vater seine Tochter missbraucht hatte (was ungefähr das widerlichste ist, was es gibt) und sie sich dann vor einen Zug geworfen hatte. Angeblich sollte diese Geschichte auf wahren Tatsachen beruhen.
Aber mal ganz im Ernst.
Mir wird schlecht wenn ich sowas lese, oder wenn ich auch nur zu lange darüber nachdenke.
Und ich bin wirklich keine zimperliche Person, ich schaue mir Filme wie Saw an und mampfe dabei glücklich meine Pizza. Wie kommt es also, dass Menschen derart abstoßende Sachen toll finden?
Ich finde Sie jedenfalls scheiße, Karin Slaughter! Von mir kriegen Sie nichts mehr, außer vielleicht einem Tritt in den ARSCH.

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