»Zivildienstroman« – Christian Bartel

Minigolfspielen
gilt im Behindertenbuisness als Feuerprobe
für Neulinge. Der Ball darf entweder mit dem
Schläger, dem Fuß, der Hand oder irgendei-
nem anderen eigenen oder fremden Körperteil
gespielt werden, außerdem kann er gestreichelt
sowie in die Tasche gesteckt werden.

Ziel des Spieles ist es, den Ball in möglichst
unwegsames Gelände zu spielen, wo er vom
neuen Zivi gesucht werden muss, während die
festangestellten Betreuer Kaffee trinken. Die
Aufbauten an den Bahnen dagegen spielen
überhaupt keine Rolle, die Löcher erst recht
nicht.

Trotzdem macht es irrsinnigen Spaß, aber
das kann man nicht erklären, man muss es
erlebt haben.

Die Geschichte ist wirklich lustig und auf eine etwas naive Weise beschrieben.
Das macht alles zwar etwas schleppend – ich hatte Probleme das Buch zu lesen – aber übt auch einen besonderen Reiz aus.
Dafür, dass es sich irgendwie schwerfällig lesen lässt ist das Buch nicht allzu dick und hat lediglich 21 Kapitel. Auf diesen passiert alles mögliche und man muss hin und wieder durchaus schmunzeln.
Auf jeden Fall macht es Spaß das Buch zu lesen, es malt einem Bilder in den Kopf und wer gerne über die (ehemalige) Bundeswehr lachen möchte, kann das mit diesem Roman auf jeden Fall.
Christian Bartel sagte selbst, es handele sich mittlerweile sogar schon um einen historischen Roman.

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