Archiv für August, 2011

»Stolz und Vorurteil« – Jane Austen

Posted in Bücher on 30. August 2011 by PanzerHerz

Nicht weniger als fünf Töchter sind es, die
die Familie Bennet unter die Haube bringen muss –
und dabei dreht sich ein wildes Heiratskarussel
um Aristoktratenstolz und bürgerliche Vorurteile.

 

Man merkt natürlich sofort, dass es ein sehr alter Roman ist (1813), was das Lesen und Verstehen des Textes an sich etwas komplizierter macht und mehr Konzentration erfordert aber nichts desto trotz ist es eine schöne Liebesgeschichte, die nicht zu viel Drama enthält.
Ihr werden vielleicht eher den Film aus dem Jahr 2005 mit Keira Knightley kennen und dazu kann ich nur sagen, dass der Roman recht gut umgesetzt wurde. Eigentlich sogar ziemlich gut. Wenn euch der Film also gefallen hat, dann wird es das Buch mit ziemlicher Sicherheit auch, meiner Meinund nach keine Fehlinvestition.
Und ich würde jetzt gerne in die Zeit zurück reisen, nur als kleinen Urlaub, um zu sehen, ob es wirklich derart malerisch und romantisch war, wie die gute Jane es dargestellt hat.

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»Der Joker« – Markus Zusak

Posted in Bücher on 20. August 2011 by PanzerHerz

Kurz bevor ich in den Bankraub geraten bin, habe ich Bilanz
über mein Leben gezogen. Ein Taxifahrer, der schwindelt,
was sein Alter angeht. (Eigentlich muss man zwanzig sein,
um Taxi fahren zu dürfen.)
Keine Ausbildung.
Keine Freundin.
Nur eine schäbige Hütte und ein sabbernder Hund namens
Türsteher.

Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Dasein ändert sich
schlagartig, als er eines Tages einen Banküberfall verhindert
und ein Ass im Briefkasten findet – die erste von vier
Spielkarten, die seinem Leben eine höchst denkwürdige
Wendung geben.

Dieser Roman ist von dem gleichen Autor wie »Die Bücherdiebin« und es ist ebenso wundervoll. Ich weiß nicht genau, warum ich so lange gebraucht habe um es zu lesen, vielleicht weil ich nicht immer die Motivation dazu hatte irgendetwas zu tun. Trotzdem könnte ich es wieder und wieder lesen, denn Markus Zusak ist ein wahres Genie.
Die Wortwahl und der Ausdruck ähneln seinem bisher erfolgreichsten Roman, man merkt also durchaus an einigen Stellen, dass das Buch von dieser Person verfasst wurde.
Die Geschichte ist mit einigen traurigen Einzelheiten bestückt, etwas mehr, als vielleicht nötig gewesen wäre um einen Roman zu schreiben aber gerade im richtigen Maß um einen verdammt guten Roman zu schreiben.
Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der all die Geschichten ohne Handlung und eintönig graue Charaktere satt hat.