»Der Joker« – Markus Zusak

Kurz bevor ich in den Bankraub geraten bin, habe ich Bilanz
über mein Leben gezogen. Ein Taxifahrer, der schwindelt,
was sein Alter angeht. (Eigentlich muss man zwanzig sein,
um Taxi fahren zu dürfen.)
Keine Ausbildung.
Keine Freundin.
Nur eine schäbige Hütte und ein sabbernder Hund namens
Türsteher.

Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Dasein ändert sich
schlagartig, als er eines Tages einen Banküberfall verhindert
und ein Ass im Briefkasten findet – die erste von vier
Spielkarten, die seinem Leben eine höchst denkwürdige
Wendung geben.

Dieser Roman ist von dem gleichen Autor wie »Die Bücherdiebin« und es ist ebenso wundervoll. Ich weiß nicht genau, warum ich so lange gebraucht habe um es zu lesen, vielleicht weil ich nicht immer die Motivation dazu hatte irgendetwas zu tun. Trotzdem könnte ich es wieder und wieder lesen, denn Markus Zusak ist ein wahres Genie.
Die Wortwahl und der Ausdruck ähneln seinem bisher erfolgreichsten Roman, man merkt also durchaus an einigen Stellen, dass das Buch von dieser Person verfasst wurde.
Die Geschichte ist mit einigen traurigen Einzelheiten bestückt, etwas mehr, als vielleicht nötig gewesen wäre um einen Roman zu schreiben aber gerade im richtigen Maß um einen verdammt guten Roman zu schreiben.
Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der all die Geschichten ohne Handlung und eintönig graue Charaktere satt hat.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: