»Moby Dick« – Hermann Melville

Das gewaltige Epos vom großen weißen Wal und
Kaptän Ahab erzählt die Geschichte von Ismael,
der sich, des Festlands müde, auf den Ozean der
Möglichkeiten begibt, indem er auf dem Wal-
fänger >Pequod< anheuert. Nach aberteuerlichen
Reisen durchalle stürmischen Meere findet er als
einziger der Mannschaft nach Hause zurück – im
Sarg seines Freundes Queeueg.

Okay, zugegeben, dieses Mal hat es verdammt lange gedauert. Das lag aber nur bedingt an dem Roman.
(An alle, die es interessiert: Ich bin umgezogen und studiere jetzt.)
Nachdem ich das Buch durchgelesen habe, kann ich verstehen, warum es ein Teil der Weltliteratur geworden ist. Die Geschichte an sich und auch die Darstellung ist ziemlich gut und ich hätte es innerhalb weniger Tage verschlungen, wenn zwischendrin nicht über mehrere Kapitel hinweg irgendein Schwachsinn gelabert wird, der zwar größtenteils mit dem Thema »Wal« zu tun hat aber niemanden wirklich interessiert. Es werden Dinge über Schiffahrt und Walfang erzählt, die man sich sowieso nicht merkt und das auch gar nicht muss, weil sie nicht weiter erwähnt werden. noch dazu wird ständig auf andere Autoren und Texte verwiesen, von denen man noch nie etwas gehört hat.
wie dem auch sei, würde man das langatmige weglassen wäre der Roman noch viel packender und ergreifender.
Alles in allem war es dann aber doch ganz interessant, jetzt kann ich zumindest stolz von mir sagen, mich durch dieses fast fünfhundert Seiten dicke Taschenbuch voller Blabla gequält zu haben.

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